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49 Kilometer, die Europa verbinden

Der Bahnausbau zwischen Angermünde und Stettin kann starten. Darauf verabredeten sich heute Bund, die Länder Brandenburg und Berlin sowie die deutsche Bahn AG in Angermünde.  

Zukünftig soll es auf dem 49 Kilometer langen Teilstück zwischen Angermünde und der Bundesgrenze (D/PL) in Richtung Szczecin (Stettin) wieder zwei Gleise geben. Die Strecke wird elektrifiziert. Die Reisegeschwindigkeit wird von 120 Kilometer pro Stunde auf 160 erhöht. Fünf Bahnhöfe an der Strecke werden saniert. Dieser Ausbau verkürzt die Reisezeit zwischen den Metropolen Berlin und Stettin um 20 Minuten. Die Anbindung der Uckermark an den Regional- und Fernverkehr wird erheblich verbessert.  

Der Bund stellt für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke zwischen Angermünde und der deutsch-polnischen Grenze rund 380 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich beteiligen sich die Länder Berlin und Brandenburg mit insgesamt 100 Millionen Euro an dem Vorhaben, um einen durchgehenden zweigleisigen Ausbau zu ermöglichen., dass die Bauarbeiten zwischen 2021 und 2026 laufen sollen.   

Für den Lückenschluss hat die Region über viele Jahre intensiv gekämpft. Bereits 2012 wurde der entsprechende Staatsvertrag zwischen Deutschland und Polen geschlossen.

IHK OBB | 07/20

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