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Gigabytes für die Uckermark

Jetzt aber schnell: 4217 Kilometer Glasfaserleitungen sollen in der Uckermark verlegt werden. Sie sollen superschnelles Internetmit einer Geschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde für den Up- und Download in die Haushalte im ländlichen Raum bringen. Auch die sogenannten „weißen Flecken“ in der Internetversorgung der Uckermark sollen in den kommenden Monaten verschwinden. Rund 12 000 Haushalte werden von dem Ausbau profitieren.  

Gerade für „Firmen, Freiberufler und Kreative, die sich auf dem Land niedergelassen haben und superschnelles Internet brauchen, können dies bald von jedem Ort der Uckermark aus in Anspruch nehmen. Der Breitbandausbau ist zudem ein riesiger Standortvorteil für die Ansiedlung weiterer Unternehmen“, sagt Landrätin Katarina Dörk.  

Im Projektgebiet Schwedt, wo der Startschuss erfolgte, werden rund 10 Millionen Euro investiert. Angeschlossen werden in Schwedt und den Ortsteilen der Stadt 1475 Objekte mit etwa 1800 Haushalten und 300 Firmen. Dafür werden in einer Bauzeit von 24 Monaten 110 Kilometer Glasfasertrasse verlegt. Zu den Nutznießern des schnellen Internets gehören hier 15 Schulen, zwei landwirtschaftliche Unternehmen und das Nationalparkgebäude in Criewen. 

Gefördert wird der Ausbau vom Bund, dem Land Brandenburg und dem Landkreis Uckermark. Fast 140 Millionen Euro sind für das Projekt eingeplant, der Landkreis beteiligt sich mit 4,95 Millionen Euro. Umgesetzt wird das Projekt von e.discom Telekommunikation GmbH und den Stadtwerken Schwedt. Kosten entstehen den Haushalten für den Anschluss nicht. 
 

Landkreis Uckermark/IHK OBB | 07/20

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