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Kurze Wege

In das Ambulant Stationäre Zentrum des Sana Krankenhauses Templin (Uckermark) hat erneut moderne Technik Einzug gehalten. Dort wurde kürzlich ein mobiler Magnetresonanztomograph eingeweiht. „Ab sofort können in der Radiologiepraxis für zwei Tage in der Woche – das sind der Montag und der Dienstag - auf Überweisung durch den Haus- oder Facharzt Untersuchungstermine vereinbart werden“, berichtete der Direktor des Sana Krankenhauses Templin, Florian Schulz.

„Bislang konnten mit dem neuen MRT-Gerät zunächst nur Patienten des Krankenhauses sowie Versicherte der Gesetzlichen Unfallkasse, der Berufsgenossenschaften und privater Krankenkassen untersucht werden. Nach der kürzlich erfolgten Freigabe durch den Zulassungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg kommen nun endlich auch alle gesetzlich Krankenversicherten in den Genuss der neuen Technik“, freute sich der Templiner Bürgermeister Detlef Tabbert (Die Linke). 

Er sieht darin „einen weiteren positiven Schritt für die Verbesserung der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen des Landes“. „Damit entfallen für viele, vor allem ältere Patienten, die langen Wege zu MRT-Terminen in Berlin, Neubrandenburg oder anderen weit entfernten Krankenhausstandorten mit einem entsprechenden Angebot. Immerhin wohnen im Mittelbereich Templin rund 30 000 Menschen, und davon sind etwa 3500 älter als 80 Jahre“, fügte er hinzu.

Felix Rehder, Geschäftsführer der Sana Gesundheitszentrum Berlin-Brandenburg GmbH erklärte die Funktionsweise und die Untersuchungsmöglichkeiten in Templin: „Mit einem starken Magnetfeld und durch Radiowellen, also frei von Röntgenstrahlung, kann mittels der Magnetresonanztomographie das Körperinnere bildlich und schonend dargestellt werden. Das gilt sowohl für Knochen oder die Wirbelsäule als auch für die Darstellung von Muskeln und Sehnen, aber auch der Organe im Bauch- und Beckenbereich und der Gefäße.“

IHK OBB/Uwe Werner | 01/2021

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