Außenansicht Zementwerk Rüdersdorf
© 2020 CEMEX Deutschland/Thomas Weber

Vision Rüdersdorf

Der global tätige Zementhersteller CEMEX startet in seinem Brandenburger Zementwerk Rüdersdorf mit der Untersuchung und Entwicklung weiterer Möglichkeiten zur Herstellung CO2-neutraler Baustoffe. Das Vorhaben trägt den Namen „Vision Rüdersdorf“.

Bereits vor der Verkündung des Green Deal der Europäischen Kommission Mitte September hatte CEMEX seine Vision zur Klimaneutralität kommuniziert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen in seinen europäischen Werken bis 2030 um mindestens 55% zu reduzieren und bis 2050 klimaneutralen Beton zu liefern. Die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der Werke und Produkte von CEMEX ist ein entscheidender Meilenstein für die Bauindustrie. CEMEX setzt auf ein gemeinsames Handeln der gesamten Branche, um das  Ziel für mehr Nachhaltigkeit weltweit zu erreichen.

“Seit Jahren werden in Rüdersdorf nachhaltige Erfolge bei der Reduzierung fossiler Brennstoffe und bei der Auswahl alternativer Rezepturbestandteilen des Zementes erzielt. Das erfahrene Team ist immer auf der Suche nach möglichen Verbesserungen. Bei der Ermittlung der bestmöglichen CO2-Emissionswerte lag Rüdersdorf stets an der Spitze der europäischen Zementindustrie und hat sich so einen ausgezeichneten Ruf auch in der globalen CEMEX Organisation erarbeitet“, sagt Rüdiger Kuhn, Vorstandsvorsitzender der CEMEX Deutschland AG.

CEMEX hat gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein innovatives Konzept entwickelt, welches sicherstellt, dass sowohl die Abwärme als auch das abzuscheidende CO2 in neue Energieformen umgewandelt und gespeichert werden. Die Energie kann klimaneutral in den Sektoren Industrie, Wohnen und Transport genutzt werden.

Die Partnerschaft mit mehreren wissenschaftlichen und industriellen Vorreitern auf dem Gebiet hat bereits begonnen, sie ist Stand heute noch ergebnisoffen. „In einem interessanten Ansatz wird das bei uns abzuscheidende CO2 als möglicher Rohstoff für nachgeschaltete Prozesse in der chemischen Industrie weiterverwendet. Ein anderer Ansatz verfolgt die Überprüfung der möglichen Speicherung des CO2. Wohin diese Wege führen werden und welche Technologien sich durchsetzen werden, können wir derzeit noch nicht sagen. Mit diesen Anstrengungen und unser Engagement, diese Technologien zu überprüfen bzw. zu investieren, leistet CEMEX einen Beitrag zur der Dekarbonisierung der Industrie“, so Stefan Schmorleiz, Werksleiter und Geschäftsführer der CEMEX Zement GmbH.

CEMEX Deutschland AG/ IHK OBB | 10/2020

 

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