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Radfahrerinnen schauen gemeinsam auf ein Smartphone.
© Laura Nickel/Klima-Bündnis

Stadtradeln in Ostbrandenburg 

Eberswalde hat schon einen Rekord aufgestellt, in Frankfurt (Oder) wird noch bis 18. September gestrampelt. Auch dieses Jahr waren viele Ostbrandenburger Städte beim Stadtradeln dabei. Neben Eberswaldern und Frankfurtern traten auch Menschen in Bernau, Strausberg, Rüdersdorf, Fürstenwalde, Erkner, Schöneiche oder Angermünde in die Pedale. Bisher kamen so rund 661.000 Kilometer zusammen. Gut 167.000 Kilometer wurden allein von Radlern aus Eberswalde gefahren. Die dort angemeldeten 728 Teilnehmer schafften somit eine Strecke, die vier Mal um den Äquator reicht. 

Beim Stadtradeln treten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in die Pedale und radeln an jeweils 21 Tagen zwischen Mai und September um die Wette. Dabei können sie sich selbst von den Vorteilen des Radfahrens überzeugen und gleichzeitig ein Zeichen setzen für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Über 545.000 Menschen aus 1.482 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 115 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück. 

Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt das Klima-Bündnis alle Bürgerinnen und Bürger sowie Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. Die Kampagne will Bürgerinnen und Bürger für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform RADar! und wissenschaftlich aufbereiteten Radverkehrsdaten, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Menschen vor Ort verbessert werden soll. 

Mehr zu den Ergebnissen unter: www.stadtradeln.de

KLIMA-Bündnis/IHK OBB | 09/2021 

IHK OBB/Stadt Eberswalde | 09/2021

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